"Für mich ist das Malen immer ein Hineinbegeben in eine noch
unbekannte Welt. Das Werk ist vorher nicht als Konzept oder Idee vorhanden.
Es entsteht im Tun, mit Hilfe meines Sehens und Fühlens, rein aus
der Phantasie, und mit der Farbe, Form und Komposition. Es ist ein reiner
Werdeprozeß, der sich auf ein in ihm bereits geheimnisvoll Vorliegendes
hinbewegt. Er ist ein reines Werden, seinem Wesen nach offen und ungestalt.
Dieses Werden ist reine Intensität. Seine Besonderheit liegt eben
darin, dass in ihm alles nur Lebendigkeit und Vollzug an sich selbst ist. Es ist gleichsam
eine ausgesetzte Potentialität im freien Keimzustand, die alle Möglichkeiten
gleichzeitig als rein Vitales in sich enthält... " |
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Beate Biebricher wurde am 29.10.1965 in Heilbronn geboren. Sie erfuhr in der Hiberniaschule eine intensive künstlerische Förderung und Ausbildung. Ihre ersten Arbeiten wurden 1981 ausgestellt. Auf Studienreisen nach Irland, Schottland, Italien und Griechenland besuchte Beate Biebricher die großen Kunststätten unserer Welt. Sie experimentierte mit verschiedenen Techniken und suchte nach den ureigensten Gesetzen künstlerischen Schaffens. Den Entschluß, die Kunst zu ihrem Beruf zu machen, faßte sie aber erst, nachdem sie eine Handwerkslehre abgeschlossen hatte. Von 1983 bis 1985 lebte Beate Biebricher in den USA, um an der New York School of Art Pastellmalerei und Aktzeichnen zu studieren. Von 1987 bis 1991 studierte sie Eurythmie in Hamburg und bildete sich weiter in Kunstgeschichte, Ästhetik, Poesie und Musik. Heute arbeitet die Künstlerin in Dornbusch, einem kleinen Elbdorf in Kehdingen. Die Bilder von Beate Biebricher
bestechen durch intensive Farben und lebendige Formen. Es ist ein unverwechselbarer
Stil, der den Betrachter in seine eigene Innenwelt führt, ihn der
Gegenständlichkeit enthebt und seiner Phantasie unbegrenzte Möglichkeiten
eröffnet. |